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Jane Birkin - Schauspielerin und Sängerin.
Engländerin und Kulturschaffende in Frankreich. Berühmt wurde
sie als die Muse des französischen Komponisten Serge Gainsbourg,
weltberühmt wurde sie durch das Chanson "Je t'aime moi non plus".
Jedoch soll der Blick nicht in der Vergangenheit haften bleiben: Jane
Birkin fasziniert durch ihre menschen-zugewandte Persönlichkeit und
Großmütigkeit. Einst freizügiges Starlett mit filmischen,
in den 1960ern provozierenden Nacktszenen (ohne Busen), Publizistin und
Hüterin der sinnlichen Feuers von Serge Gainsbourgs, dargeboten mit
mädchenhafter Stimme, androgyn und schmollmundig gleichzeitig - ich
glaube, sie weckt in allen, die sie kennen, Fantasie. So auch in mir ...
Die Musen der Antike
Ok. Jane ist eine Muse. So sagt man.
Doch was sind Musen? In der griechischen Antike sind sie die Schutzgöttinnen
der Künste (Gesang, Musik, Tanz, Dichtung und später auch der
Wissenschaften).
Am Hochzeitstag mit Mnesmosyne, der
Göttin des Gedächnis, fragte Zeus die Götter, was ihnen
noch fehle. Sie antworteten: Die Rühmenden. Darauf zeugte er die
Musen. Diese brachten den Menschen auch "lesmosyne", Vergessen
der Leiden und Aufhören der Sorgen. (Quelle:
Die Mythologie der Griechen, Karl Kerényi, dtv München, 1996)
In spätrömischer Zeit wurden
ihnen Gebiete zugeteilt: Erato die Lyrik und die erotische Poesie, Euterpe
das Flötenspiel, Kalliope die epische Dichtung, Kleio die Geschichtsschreibung
und ebenfalls die epische Dichtung, Melopomene die Tragödie, Polymnia
der Tanz und die Musik, Terpisichore die Lyra und der Tanz, Thaleia der
Komödie sowie Urania die Sternkunde.(Quelle:http://www.mythologica.de/musen.htm)
Jane Birkin & Serge Gainsbourg
Die meisten Biographien im Internet unterstreichen
die Karriere
von Jane Birkin als Schauspielerin. Immer und immer wieder interpretierte
Jane als Sängerin die Kompositionen von Gainsbourg. Sie sang nicht
einfach Chansons von Gainsbourg: Sie gestaltete sie. Gainsbourg schrieb
viele Stücke - für Jane. "Je
t'aime moi non plus" - es galt ursprünglich Brigitte Bardot.
Die Rückseite der Single ist "Jane B.", eine kleine romantische
Etüde von Fréderick Chopin, eine Introduktion der jungen
Jane Birkin, Jane singt sich selbst mit hoher mädchenhafter Stimme
- das Image, das Gainsbourg ihr verlieh? "L'amour physique est
sans issue" - eine Reprise von "Je t'aime". Und nochmals
eine Erinnerung "Johnny Jane" - Erinnerst du dich an die Zeiten
von 'Je t'aime'? Musikalisch war Jane lange Zeit ohne Gainsbourg undenkbar.
Musikalisch ist Gainsbourg ohne Jane ...? - Jedenfalls nicht der sinnlich
liebende Gainsbourg, wie man ihn kennt und schätzt. Ein porentiefer
Synergieeffekt: Jane singt Gainsbourg wie man ihn besser nicht singen
kann. Wir kennen solche Beurteilungen aus der Klassik. Und der Malerei.
Jane ist für Gainsbourg wie Gaia für Salvador Dali. Eine Muse,
die beflügelt, eine Muse, deren Einfluss auf den Künstler
seine Kreativität in Genialität verwandelt. So ist ihr gemeinsames
letztes Werk "L'amour des Feintes", kurz vor Gainsbourgs Tod,
als Quintessenz einer Liebe und Faszination zu begreifen, die jenseits
schlichter Zweisamkeit von Tisch und Bett liegt: eine interpersonelle
Übereinstimmung eines Lebensgefühlts von Sehnsucht, Liebe,
Traurigkeit und Glück, die jeder jedoch auf seine Weise auslebte.

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Biografie
Geboren wurde Jane am 14. Dezember
1946 in London, England, als Tochter eines Aristokraten und Kommandanten
der Royal Navy und einer Theaterschauspielerin. Schon sehr jung stand
Jane auf der Bühne in der Komödie "Passion Flower Hotel".
Ihr erster Filmauftritt war 1965 in "The Knack". 1967 heiratete
sie den Komponisten für Filmmusiken John
Barry; sie haben eine gemeinsame Tochter, Kate.

1966 machte sie Michelangelo Antonionis "Blow Up" als Nacktmodell
Furore; der Film wurde in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.
Unterdessen suchte der französische Regisseur Pierre Grimblat eine
englischsprachige Darstellerin für seinen Film Slogan mit Serge
Gainsbourg. Es war - wenn auch zunächst etwas holprig - der Beginn
einer Legende ...
Die Liebesbeziehung dauerte bis zum Jahre 1981. Zahlreiche Plattenaufnahmen
mit Gainsbourg als Komponist zeichneten ihren gemeinsamen künstlerischen
Weg. Sie haben zusammen eine Tochter, die Schauspielerin Charlotte
Gainsbourg. Auch nach der Trennung von Gainsbourg blieb sie
ihm musikalisch treu und interpretierte weiterhin seine Chansons. Als
Serge Gainsbourg am 2. März 1991 starb, beschloss sie, ihre musikalische
Karriere zu beenden. Sie hielt sich daran bis zum Jahre 1998, als sie
ihre CD "A la légère" herausbrachte - mit Kompositionen
verschiedener Musiker. Im Jahre 2003 schließlich feierte sie ein
furioses Comeback mit "Arabesque", Lieder von Gainsbourg,
neuinterpretiert und gewürzt mit orientalischen Instrumenten und
Harmonien, und einer Welttournée.
Die aktuelle CD hat den Titel "Rendez-Vous";
sie beinhaltet Duette mit verschiedenen namhaften Sangeskollegen -
unter anderem mit Francoise
Hardy!
Jane is back - and after
all, this is what really counts!
Übrigens: Auch Jane's Bruder Andrew
Birkin steigt ins Filmbusiness ein. Mit Filmen wie "Der
Name der Rose", "Salz auf unserer Haut" oder "Der
Zementgarten" macht er sich einen Namen als Drehbuchautor und Regisseur.
Links
Ihre
offizielle Homepage
Deutsche
Webpages
German
Website - nice pictures & layout
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Website
French
Films
Serge
Gainsbourg on "musica-la-vita"
[mehr
Infos, inkl. TV-Ankündigungen zu Jane B.]
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coming up soon ... Jane's new CD "Rendez-Vous"






Hörproben: siehe Jane Birkin's Homepage
- You can listen to samples of all songs on Jane Birkin's official homepage
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JANE'S
HOMEPAGE
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