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"Musik"
ist der Fokus der privaten Website "musica-la-vita".
Die Eckpfeiler dieses riesigen Gebietes bestehen darin, dass Frauen
im Vordergrund stehen: Musikerinnen, Komponistinnen, Sängerinnen,
Performance-Künstlerinnen. Der internationale Kontext rechtfertigt
den Begriff "worldmusic" oder Weltmusik. Bei der Auswahl
habe ich mich auf Musikerinnen konzentriert, die mir wirklich gefallen.
Dennoch: Für Tipps und Hinweise bin ich offen und mehr noch:
neugierig. Dafür habe ich Gästebuch
eingerichtet. Bitte schreiben Sie mir!
Hinweise ... Jetzt viel Spaß mit den Damen, die hier auf der Website vorgestellt werden. Eine gesonderte Rubrik ist der französischen Sängerin und Songwriterin Francoise Hardy gewidmet, denn sie hat mein Leben seit meiner Kindheit begleitet; sie feierte im Jahre 2002 ein großes Bühnenjubiläum: 40 Jahre voilà - Francoise!
Ihre musica-la-vita |
Der inzwischen verstorbene Karlsruher Professor für Musikgeschichte Gerhard Nestler geht von mehr als 6000 Jahren überlieferter Musikgeschichte aus (siehe Nestler: Geschichte der Musik, Mainz 1997). Die Zeit davor liege weitestgehend noch im Dunkeln. "Erst 1957 hat man in der Hethiterhauptstadt Boghazköi in Kleinasien eine 1,25m hohe Statuette einer altphrygischen Fruchtbarkeitsgöttin des 7. Jahrhunderts vor Christus ausgegraben, die rechts und links neben sich je eine kleine Figur mit Aulos und Kithara (Vorgängerin der Gitarre) zeigt." Historisches: Frauen waren immer schon Musikerinnen Diese Entdeckung lehrt uns nicht nur, wie lange Musik schon dokumentiert ist, sondern auch dass Frauen von jeher mit Musik verbunden sind - diente Musik schon immer als Medium der Geselligkeit und Rituale. Musizieren, Tanz und Gesang begleiteten die Gemeinschaften von Menschen von Anfang an; der Instrumentenbau kam erst hinzu, als die Menschen lernten, mit Handwerkszeug umzugehen. Nestler weiß zu berichten: "Die Göttin Athena soll den Aulos erfunden haben, um die Wehklagen ihrer Medusenschwester Euryiale durch Übertragung auf ein Instrument zur Kunst zu erheben. Die erste Aulosweise wurde daher aus Wehklagen gebildet. Diese Sage zeigt ..., dass dieses Instrument der Griechen zur Darstellung der menschlichsten Empfindungen und Leidenschaften besonders geeignet erschien. " Der Aulos ist ein Rohrblattinstrument, mit dem man beim Blasen Stimmen nachahmen kann; er hat etwas Ähnlichkeit mit der heutigen Oboe. Die Geschichte geht weiter: "Athena soll späterhin, als sie im Spiegel des Bachs sah, dass durch das Blasen des Aulos ihr Gesicht entstellt wurde, das Instrument hinweggeworfen haben." Weibliche Eitelkeit! Soweit eine Anektode zu den Anfängen der Musik. |
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