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Cassandra Wilson |
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Day Aweigh - 1987 |
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Biographie Cassandra Wilson, Sängerin, Produzentin, Gitarristin, Pianistin.
Sie schreibt und komponiert viele ihrer Songs selbst. |
Einige CDs ... Für das Album "New Moon Daughter" erhielt einen Grammy als beste Jazz-Sängerin. Die CD beginnt mit Billie Holiday's berühmten "Strange Fruit", die Anklage über die rassistische Lynchjustiz in den USA, eine eigenwillige, nachdenkliche Interpretation mit minimaler Instrumentierung: Gitarre, akustischer Bass und Kornett. Balladenhaft die nächsten Stücke: "Love is Blindness", "Solomon Sang", "Death Letter", "Find Him". Durchaus rockig klingt der Oldie "Take the last train to Clarksville". New Orleans? Oder Orléans? Das Liebeslied "Until" mit Tony Cedras am Akkordeon klingt französisch. Liebe und Tod sind Leidmotive dieser CD aus dem Jahre 1996. "A Little Warm Death", warme Samba-Rhythmen, vermischt mit einer fast schnulzigen Violine (was für eine Begleitung!), ist eine Aufforderung, sich auszuruhen. Bluesig, mit unerwarteten harmonischen Auflösungen ist ihr "Memphis": "I was locked inside a prison of my own design". Nach dieser kleinen Reise geht's wieder zurück zur Ballade: "Harvest Moon" von Neil Young. Den Abschluss bildet "32-20". Auch mit ihrem bereits 1993 erschienenen Album "Blue
Light til Dawn" konnte Cassandra Wilson große Erfolge
verzeichnen und erhielt mehrere Awards. Es ist ein scheinbar ruhiges Album
mit zurückhaltender Instrumentierung, aber mit sehr wechselhaften und
bewegten stilistischen Hintergründen: Country Blues, afrikanischem
Gesang, Balladen... Enorm vielseitig. Mühselig zu beschreiben. Hören!!! |
Wieder ein ganz anderes Erlebnis als die anderen beiden CDs ist Cassandra Wilson's "Traveling Miles" aus dem Jahre 1999, eine Hommage an den großen Jazz-Musiker, Komponisten und Bandleader Miles Davis. Hier interpretiert sie u. a. Kompositionen von Miles. "Run the Voodoo Down", das erste Tune auf der CD, man meint Miles auf dem Kornett in seinen frühen Electric-Jazz-Jahren zu hören (Miles Davis starb 1991). Oder wie wär's mit etwas Cool-Jazz? Dann bitte "Traveling Miles", den Coversong, sowie "Someday my Prince will Come". Ruhig und beschaulich ist Cassandra's Interpretation des Cindy-Lauper Hits "Time after Time". (Eine Ballade muss eben sein!). Unterhaltsamer Rockjazz: "When the Sun goes down". Nochmals Miles: "Ressurection Blues" von Marcus Miller und angelehnt an sein "Tutu" (auf dem gleichnamigen Album). Dann wieder verträumt: "Sky and Sea (Blue in Green)". Es fehlt noch "Piper" eine einfache Ballade mit Gitarrenbegleitung. Ganz zum Schluss nimmt Cassandra ihr Eingangsthema wieder auf: "Voodoo Reprise" von Miles Davis, doch diesmal hat sie den Weg zurück beschritten: Nach Afrika.
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CD "Traveling Miles"
CD "New Moon Daughter"
CD "Blue Light til Dawn"
Miles Davis mehr infos -> hier bei laut! |